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Bedienungsanleitung für Car-Hifi Systeme

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Car-Hifi

Man versetze sich kurz zurück in die 70er Jahre und steige in ein x-beliebiges, sound-mässig normal bestücktes Automobil und betrachte die vorgefundene Car-HiFi. Wo bitte? Eine Rückkehr in die Steinzeit, prähistorisch, so ähnliche wird der Betrachter folgern. Und was passiert, wenn man die Lautstärke auf maximale Power dreht? Erst einmal nicht viel, kaum Bässe, kein Klirren, kein Stampfen. Recht putzig, unaufdringlich und geräuscharm würde man derartige Anlagen heute bezeichnen und wo ist das Display, bitte? Kein Display vorhanden, nur eine kleine, schwach beleutete Skala, Drehknopf links und Drehknopf rechts.

Und heute? Eine unübersehbare Armada an blinkenden und leuchtenden kleinen Kisten, bestückt mit Monitoren, und rotierenden, wie beweglichen Elemente findet sich im Angebot. Geräte, die früher zur Beschallung von Konzerthallen ausgereicht hätten, sind auch dabei. Von Blueray kompatiblen Komponenten, , USB Stick und Speicherkarte-tauglichen Modulen, bis anschließbar, wie CD-R, AAC-mp3 kompatible, integrierte Navi, Fernbedienung per Funk, Handy anschließbar, ist alles dabei. Lautsprecher und Endstufen bis zum Abwinken, in allen Farben, Formen und Größen. Allgemein ist die angetroffene Qualität der Car-HiFi sehr hoch, Unterschiede gibt es nur noch graduell, je nach Preisklassen und jene beziehen sich eher auf Austattungsdetails und Aufmachung. Da fragt man sich sehr leise, warum denn ein damit bestücktes Fahrzeug nicht fliegen kann, denn die Car-HiFi erinnert zunehmend an Skylab. Alles scheint möglich irgendwann, so heute eben das komplette Tonstudio im Handschuhfach mit eingebauter Kamera, zum Video Chat im Internet. Seit "pimp my ride", hat die HiFi-Autozubehörindustrie die unendliche Weite des Fahrzeuginnenraums entdeckt und diesen komplett und im Handstreich besetzt. Display in der Kopfstütze beidseitig, kein Problem, zwei 22 Zoll Monitoren an der Decke des Fahrgastraumes, natürlich und jederzeit. Wer über das notwendige Geld verfügt, kann jede mögliche und vorstellbare Kombination in sein Gefährt einbauen lassen. Einige tauschen die Rücksitzbank mit großvolumigen Lautsprechboxen, die Subwoofer befinden sich dann unter oder zwischen den Sitzen, in jedem freien Hohlraum findet sich Platz für Kabel, Tweeter und noch mehr Elektronik. Endstufen dazu werden extra montiert, sie belegen massiv, dezent blinkend und schön glänzend den Kofferraum, wenn unter den Sitzen der Raum dafür nicht mehr ausreicht. Kabel gibt es inzwischen mit goldbelegten Steckern und in diversen leuchtenden Farben. Schon wird gelegentlich angeraten, ab einem gewissen Leistungsvolumen eine größere Fahrzeug-Batterie, oder besser derer zwei zu installieren. Als Hinweis nebenbei, am besten befrage man sich zuerst, was kann ich mir überhaupt leisten und was möchte ich wirklich? Welche elektronischen Geräte besitze ich bereits und wie sieht es aus mit deren Kompatibilität im Anschluss an die Car-HiFi? Was höre ich überhaupt für eine Art von Musik und wieviel sollte ich den Passanten und Anwohner bei Fahrten in der Stadt und über Land überhaupt noch an Schalldruck zumuten.


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