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Bedienungsanleitung Plasma TV

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Plasma TV

Unter einem Plasma-TV versteht man Flachbild-Fernseher, welche einige Zentimeter dick sind und bei denen das Bild mittels Plasma-Gasentladungen erzeugt wird, die einen Leuchtstoff anregen. Auf dem Markt etablierten sie sich gegen Ende der 1990er-Jahre und waren anfangs sehr teuer, heute sind gute Geräte ab etwa 800 Euro erhältlich.

Plasma-TVs haben üblicherweise einen Bildschirm ab 37 Zoll Diagonale
, was 94 Zentimetern entspricht. Das Seitenverhältnis ist generell 16:9.

Ein wesentlicher Punkt bei der Auswahl ist die Bildauflösung, welche den 1280 mal 720 Punkte umfassenden „HD Ready“-Standard erfüllen sollte, in der Praxis sind es meist etwas höhere 1366 mal 768. Auch Bildschirme nach dem „Full HD“-Standard mit 1920 mal 1080 Bildpunkten sind bei gleicher Bildgröße oft kaum teurer. Dadurch ist der Plasma-TV zukunftssicher für hochauflösende Inhalte, außerdem lassen sich auch oder moderne Videospiele gut anschließen.

Auch Signale in herkömmlicher Auflösung, wie das etwa DVD-Filme und die meisten Fernsehsender sind, können durch eine gute Hochskalierung eindrucksvoller und detailreicher wirken. Da sowohl in den Bildschirmen als auch in neueren digitalen Empfangsboxen (DVB-T ist häufig integriert) ein dafür notwendiger Scaler vorhanden ist, lohnt sich ein Probieren, mit welchem und mit welcher Einstellung (wie etwa „720p“, „1080i“) das Bild besser wirkt. Auf dem Markt werden allerdings auch häufig Plasma-TVs mit niedrigeren Auflösungen verkauft, wobei besonders jene im Bereich von 852 mal 480 Punkten eher nicht empfehlenswert ist, da das Bild grob und von einem Punktraster durchzogen wirken kann.

Als Verbindungsstandard ist HDMI optimal, da hier Bild und Ton von Zusatzgeräten direkt digital und ohne analogen Zwischenweg, wie das etwa bei einem SCART-Kabel im RGB-Modus oder über Komponenten-Video der Fall ist, übertragen wird. Bei älteren Geräte kann das Bild aber immer noch sehr gut sein, wenn sie über letztere, üblicherweise auch vorhandenen Standards angeschlossen werden. DVI ist mit Adapterkabeln direkt zu HDMI kompatibel, kann aber keinen Ton übertragen, VGA für Computer gehört ebenfalls zur Standardausstattung.

Ein genereller Vorteil sind die guten Schwarz- und Kontrastwerte, da es keine Hintergrundbeleuchtung gibt ist es einfach, schwarze Bildteile auch wirklich sehr dunkel darzustellen.

Plasma-TVs wird oft nachgesagt, einen hohen Stromverbrauch zu haben, allerdings wurde dieser bei neueren Modellen reduziert und erreicht nur kurzfristige Spitzenwerte, wenn gerade ein sehr helles Bild angezeigt wird. Ein weiterer, ebenfalls schon verbesserter Problempunkt ist das Einbrennen, wenn etwa lange Zeit Anzeigen von Videospielen, Senderlogos oder Letterbox-Balken angezeigt werden. Es wird auch generell dazu geraten, die Bildschirme nur stehend zu transportieren, da sonst die Anzeige-Technik beschädigt werden könnte.

Tipp: Achten Sie beim Kauf eines Plasma-TV besonders auf die Bildauflösung und das Herstellungsjahr, vergleichen Sie das Wunschgerät mit einem und überlegen Sie sich, ob für ein besonders großes Bild nicht vielleicht auch ein Videoprojektor () die bessere beziehungsweise günstigere Lösung ist.


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