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PDA „Personal Digital Assistant“

Die Abkürzung PDA steht für „Personal Digital Assistant“, dies ist die digitale Version eines Notizbuches bzw. Terminplaners mit Kalender. Es handelt sich dabei um tragbare Computer, die noch deutlich kleiner und handlicher als ein Subnotebook bzw. Notbook sind und dadurch leicht in die Tasche gesteckt und praktisch überall hin mitgenommen werden können.

Zwar gibt es häufig keine Tastatur, oder nur einige wenige Tasten, dafür ist ein Touchscreen (auf Berührungen reagierender Bildschirm) Standard, über welchen die Daten mittels mitgeliefertem Stift eingegeben werden können. Auch eine mehr oder weniger gute Handschrifterkennung ist oft vorhanden, auch die Finger können eventuell zur Eingabe von Befehlen verwendet werden.

Im Jahr 1993 gehörte der Apple Newton zu den ersten Geräten dieser Art, auch wenn es schon früher ähnliche elektronische Terminplaner gab, stark auf dem Markt verbreiteten sich PDAs dann aber erst später in den 1990er-Jahren durch die verschiedenen Modelle des Herstellers Palm (wörtlich „Handfläche“, wegen der Größe und Handlichkeit). Diese benutzten ihr eigenes Betriebssystem PalmOS, welches dann aber auch von anderen Herstellern wie Sony verwendet wurde. Dazu in Konkurrenz stand die PocketPC-Reihe, welche Windows Mobile (früher Windows CE) einsetzte, das Software-Angebot, es können neben den vorinstallierten natürlich auch eigene Programme verwendet werden, ist aber für beide Systeme recht reichhaltig. Je nach Gerät und Hersteller kamen aber auch noch andere Systeme zum Einsatz, heute auch häufig Symbian S60.

Zur Übertragung von Daten, auch der Abgleich von z.B. Adressen zwischen einem stationären Computer und einem PDA ist möglich, wurde zunächst die serielle Schnittstelle verwendet, später, da dies deutlich schneller ist, USB. Adapter ermöglichen zwar den Anschluss von seriellen Modellen an eine USB-Schnittstelle, beschleunigen aber nicht die Datenübertragung.

Der Bildschirm ist deutlich größer als der eines durchschnittlichen Mobiltelefons, neben Schwarzweiß-Modellen gab es später auch Farbbildschirme, wie etwa beim Palm IIIc. Generell ist die Akku-Laufzeit bei Schwarzweiß-Bildschirmen jedoch höher und kann sogar bis zu einigen Wochen betragen. Allerdings sind diese häufig nur noch gebraucht oder als Restposten zu bekommen, generell werden PDAs auf dem Markt heute stark durch sogenannte Smartphones verdrängt, welche die Funktionen von Handy und PDA vereinen. Navigationssysteme, welche mit einem PDA funktionieren, findet man jedoch nach wie vor recht häufig. Auch haben Smartphones nicht immer einen Touchscreen, dies verbreitete sich erst mit dem Apple iPhone oder Geräten wie dem Nokia 5800 XpressMusic.

Tipp: Wenn Sie lieber ein eigenes mobiles Gerät für jede Funktion haben, dann sehen Sie sich eher nach einem PDA als einem Smartphone um. Diese sind außerdem oft deutlich günstiger, und es gibt dennoch ein großes Software-Angebot. Nicht nur als Terminplaner und gleichen eignen sich diese, sondern auch als e-Book zur Anzeige von Texten. Für diesen Zweck sind auch ältere Schwarzweiß-Modelle gut geeignet, die allerdings oft nur noch auf dem Gebrauchtmarkt erhältlich sind. 








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