Die Entwicklung in der Computertechnik macht auch an der Peripherie nicht halt. Computerdrucker müssen sich den gewachsenen Anforderungen der Technik anpassen
und dürfen nicht wie die ersten Modelle zu laut, zu langsam und mit
einer Pixelgrafik daherkommen, bei der man keine Brille benötigt, um
die Schwäche des Druckers zu erkennen.
Nach den
Typenraddruckern, die lediglich jene Zeichen abbilden konnten, die sich
auf ihrem Typenrad befanden, folgte der 9-Nadel-Matrixdrucker, der
immerhin in der Lage war, auch Grafiken aufs Papier zu projizieren.
Allerdings bestand der Nachteil dieser frühen Drucker darin, dass die
Ergebnisse aufgrund der geringen Anzahl ihrer Nadeln ziemlich löchrig
erschienen. Ein Problem, was schnell beseitigt war, indem man die
Nadelzahl erhöhte. Mittlerweile drücken die beliebten
Nadelmatrixdrucker mit 24 oder sogar 48 Nadeln ihre Zeichen ins Papier.
Sie sind auch deshalb beliebt, weil sie robust und preiswert sind.
Eine
weiterführende Technik dieser Nadeldrucker bestand in der Near Letter
Quality (NQL). Hierbei wurde zwar die Geschwindigkeit halbiert, aber
dadurch, dass jedes Zeichen quasi zweimal und ein wenig versetzt
gedruckt wurde, wurde eine Zeichendichte erreicht, die für das bloße
Auge keine Lücke ließ.
Die nächste Generation der Drucker hieß
Laser. Mit einer fast unübertroffenen Geschwindigkeit und einem
Schriftbild, das keine Wünsche offen lässt, schmeißt es ein Blatt nach
dem anderen heraus und zwar ohne große Geräuschkulisse. Im Prinzip
funktionieren Laserdrucker nicht anders, als Kopierer. Ein Laserstrahl
tastet eine negativ geladene und mit Graphitstaub bedeckte Trommel ab.
Es kommt an jenen Stellen zu einer Entladung der Trommeloberfläche.
Anschließend wird das Ergebnis zunächst auf eine positive
Zwischenablage und danach auf ein Blatt Papier übertragen und mittels
Hitze und Druck eingebrannt. Die Unterschiede in der Qualität eines
Laserdruckers bestehen einerseits in der Speicherkapazität (je mehr
desto schneller) und in der druckereigenen Software, mit denen das
Endergebnis optimiert wird. Laserdrucker zählen wie die
Tintenstrahldruckern zu der Gattung der Seitendrucker, da diese nicht
Zeile für Zeile sondern ganze Seiten drucken.
Ebenso wie der
Laserdrucker arbeitet der Tintenstrahldrucker sauber und effizient
Hierbei wird eine Spezialtinte mittels feinen Düsen auf das Blatt
Papier gespritzt. Ein Heizelement wird erhitzt. Die dadurch entstandene
Dampfblase dehnt sich explosionsartig aus und schießt die Tinte durch
eine Düse hinaus. Die hohe Farbauflösung wird durch die Mischung der
vier Grundfarben erreicht.
Thermotransferdrucker bestechen durch
ihre hohe Leuchtkraft. Die Qualität ist Photostandart. Allerdings wird
bei diesem Verfahren, farbiges Wachs durch Hitze von einer Farbfolie
gelöst und auf Spezialpapier gepresst. Nicht nur wegen des
Spezialpapiers sondern auch wegen der Wachsbänder, die nach jedem Druck
ausgewechselt werden müssen, ist dieses Verfahren sehr kostspielig.
Es
kommt also bei der Anschaffung eines Druckers immer darauf an, wie hoch
das Druckaufkommen ist, welche Qualität erwartet wird und ob die
Verbrauchkosten im Verhältnis zu dem gewünschten Ergebnis passen. Die Auswahl an Druckern jedenfalls lässt keine Wünsche offen. |